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Die Zukunft fährt mit Cat Motoren

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Startseite : WILLKOMMEN BEI DER ZEPPELIN BAUMASCHINEN GMBH : Presseinformationen : Die Zukunft fährt mit Cat Motoren

 


Caterpillar hat in den USA erstmals einen Kettenbagger mit neuer Tier 4/Stage IIIB Motorentechnologie gezeigt. Die Motoren bringen neue Lösungen in Sachen Effizienz und Umweltfreundlichkeit.
 
Aufgrund der neuen Motoren mit Clean Emissions Module hat Cat auch das Heck-Design der Kettenbagger neu gestaltet.
 
 
 
Die Zukunft fährt mit Cat Motoren
 
Aufwendigste Produktentwicklungs-Initiative in der Geschichte von Caterpillar
 
Garching bei München, im Februar 2010 (zep/AB). Caterpillar, der weltweit führende Hersteller von Baumaschinen und Motoren, hat im Februar auf seinem Stamm-Gelände in Illinois/USA erstmals seine zukunftweisende Motorentechnologie präsentiert, die schon jetzt die Emissionsgrenzwerte der ab 2011 in Europa geltenden Tier4/Stage IIIB Richtlinien erfüllt. Die neuen Motoren bauen auf dem Erfolg der ACERT Technologie auf, die Umweltfreundlichkeit mit Effizienz und Zuverlässigkeit verbindet. Um den Kunden für die jeweiligen Anwendungen eine möglichst hohe Produktivität zu bieten, werden zusätzliche Lösungen wie neue Antriebsstrang-Technologien sowie Abgas-Nachbehandlungssysteme exakt auf die jeweili-gen Produkte angepasst.

Seit über 40 Jahren ist Caterpillar führend in der Motorenherstellung und hat vielen wichtigen Innovationen der Diesel-Technologie den Weg gebahnt. Die Verringerung der Abgasemissionen spielt seit einigen Jahren eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung neuer Motoren. Begonnen hat die Reise im Jahr 1996 mit den Emissionsrichtlinien der Stufe Tier 1. Schon damals übernahm der US-amerikanische Hersteller eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien, die diese Anforderungen erfüllen konnten. Mit jeder weiteren Stufe verbesserte Caterpillar neben der Umweltfreundlichkeit gleichzeitig die Effizienz und Produktivität seiner Motoren. Cat ist das Unternehmen mit der höchsten vertikalen Integration in der gesamten Branche. Diese Integration schafft eine ausgeprägte Lösungsorientiertheit. Hier hatte Cat mit der ACERT-Technologie, die in ihrer Innovationskraft vergleichbar ist mit früheren Entwicklungen wie dem Turbolader oder der Ladeluftkühlung, einen Meilenstein geschaffen. Der ACERT-Systemansatz zeichnet sich aus durch Mehrfacheinspritzung, Kennfeldsteuerung, optimiertes Luftansaugsystem und modernste Steuerungselektronik, die eine interaktive Kommunikation des Motors mit anderen Teilen des Antriebssystems ermöglicht. Der Lüftermotor wird dabei in Abhängigkeit von der erforderlichen Kühlleistung nach Bedarf gesteuert. Aus dieser einheitlichen Steuerung von Kraftstoffzufuhr, Kühlung, Motormanagement und Motorelektronik resultieren hohe Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit sowie eine deutliche Senkung der Abgaswerte und eine Optimierung des Kraftstoffverbrauchs. Die neuen Motoren enthalten außerdem ein flexibles System zur Abgasnachbehandlung - das CEM (Clean Emissions Mo-dule) – mit verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten, das geschützt innerhalb des Motorraums verbaut ist.

Der Schritt zur aktuellen Tier 4/Stage IIIB Lösung ist die aufwendigste und teuerste Produktentwicklungs-Initiative in der Geschichte von Caterpillar. Von den 7,5 Milliarden US-Dollar, die das Unternehmen in den letzten sechs Jahren in Forschung und Entwicklung investiert hat, ist ein großer Teil in Tier 4 und die damit verbundene Lösung zur Reduktion der Abgasemissionen bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von Leistung und Langlebigkeit der Motoren geflossen. Im Jahr 2004 hatte die Europäische Union erstmals die Einführung neuer, äußerst harter Richtlinien bekannt gegeben. Bis zum Jahr 2015 müssen mit Inkrafttreten von Tier4/Stage IV die Fein-staub-Emissionen und Stickstoffoxide um mehr als 90 Prozent reduziert werden. Als Zwischenstufe wurde Tier 4/Stage IIIB definiert, die in Europa ab 2011 zunächst bei Maschinen im Leistungsbereich von 130 bis 560 kW zu gelten hat. Die Umsetzung bedeutet für alle Hersteller und deren F&E-Abteilungen eine enorme Herausforderung. Dabei geht es Caterpillar nicht nur um Emissionen. „Unser Fokus liegt beim Kunden. Ziel ist es, die Erwartungen zu übertreffen, indem wir Produkte entwickeln, die sicherer, effizienter und umweltfreundlicher sind, die aber auch gleichzeitig in Sachen Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit neue Maßstäbe setzen“, erläutert Cat Vice-President Jim Parker. Auch der Kraftstoffverbrauch wird bei den Tier 4-Motoren von Cat allgemein niedriger sein als bei den aktuellen Tier 3-Modellen - je nach Anwendung und Lastfaktor können bis zu fünf Prozent gespart werden.

Neuer Kettenbagger auf der bauma

Beachtliche Kosten – Caterpillar hatte auch im Krisenjahr 2009 an jedem Arbeitstag rund sechs Millionen US-Dollar für F&E aufgewendet - entstehen für den Hersteller nicht nur durch die Entwicklung neuer Motoren-Lösungen, sondern auch durch die sukzessive Ausstattung aller Produktreihen mit neuen Technologien, die die Einhaltung der neuen Emissionsrichtlinien gewährleisten und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und gewohnt hohe Qualität der Cat Maschinen garantieren. Um die hohen Kosten zu decken, gab Caterpillar eine neue Preisstrategie bekannt. Demnach können die Preise für Produkte im Leistungsbereich 130 bis 560 kW insgesamt um bis zu zwölf Prozent steigen. Die erste Anhebung ist für Januar 2011 geplant und soll ein Drittel der zwölf Prozent betragen.

Während der Vorstellung der neuen Motorentechnologie in Illinois gab Caterpillar bereits einen Ausblick auf die neuen, zukunftweisenden Baumaschinen. So wurde zum Beispiel bereits ein Prototyp des neuen Kettenbaggers 336E gezeigt. Diese Maschine werden Caterpillar und sein deutscher Exklusiv-Händler Zeppelin gemeinsam mit dem Lösungsansatz der neuen Motorentechnologie auf der bauma im April 2010 in München präsentieren. Bis zur Jahreswende wird Zeppelin den 336E in der LN-Version auf dem deutschen Markt einführen. Alle anderen Maschinen der Leistungsklasse 130 bis 560 kW werden dann bis Ende 2011 von Zeppelin lanciert werden. Das bedeutet auch für den Händler eine große Herausforderung: „Sowohl unsere Vertriebs- als auch vor allem unsere Servicemannschaft muss auf die neue Technologie vorbereitet werden. Deshalb werden wir sofort nach der bauma mit umfassenden Schulungen starten“, so Giesbert Wickord, Leiter Produktmanagement.

 

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